Honestly, Who does that? Teil 6

by Yussi Pick

Schon lange nicht mehr hatten wir diese feine Kategorie hier im Blog. Wir hatten Spagetti im Flieger, Oreos Pizza und Harassment von Veteranen. Heute: String Cheese.

Mit dem Käse haben sie’s ja grundsätzlich nicht so, die Amis. Was sie patriotisch Amerikan Cheese nennen, ist eine leuchoranger quadratischer schmelzkäseartige (1) Scheibe. Swiss Cheese hat mit der Schweiz nur insofern was zu tun, als dass er Löcher hat (2). Provolone ist mein Lieblingskäse, weil er (jene, die meinen Käsegeschmack kennen, haben es bereits erraten) geschmacksneutral ist. Dann gibt es noch Pepper Jack, der so viel scharf ist, dass es egal ist, was um die kleinen Jalapenostücke rum ist. Zusätzlich zu diesen festen Formen des Käses gibt es aber noch eine weitere Form: Flüssigkäse. Klingt ekelig, in Wahrheit gönnen wir EuropäerInnen uns das aber auch manchmal im Kino. Von dem gibt es dann noch Varianten, Käse in Tuben (zum praktisch auf den Cracker portionieren (3), Käse im Glas.

Nichts, finde ich aber, übertrifft String Cheese (rechts, in der American String Cheese Variante). Es hat die perfekte Größe für ein Lunchpaket
und das ist nicht seine einzige tolle Eigenschaft. Der Name String kommt nämlich nicht, wie das ungeschulte Auge auf den ersten Blick meinen möge, von seiner schnurartigen Form. Weit gefehlt! Der Name kommt von seiner Fähigkeit, in dünne Fasern zerrissen zu werden.
Diese Erfindung bekommt zwei fröhliche: Jamm, Jamm und ein herzliches Mahlzeit. Ich habe ihr auch eine Slideshow gewidmet.

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(1) Wie ich gerade herausgefunden habe, gibt es noch eine schmelzkäse Variante davon.
(2) Ok, die Schweiz hat keine Löcher, aber “you gotta giv’em some credit” wie wir AmerikanerInnen so sagen.
(3) Die amerikanische Form des Keks-Wi….naja das würde jetzt zu weit gehen.

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